agap2 trägt zur energiewirtschaftlichen Unabhängigkeit der Bretagne bei

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Zwei Berater von d’agap2 sind beim Bau eines erdgasbetriebenen Kombikraftwerks beteiligt.

Mitarbeit von zwei Beratern von agap2 an dem Projekt.

Zwölf Jahre nach dem Start des Projektes durch den französischen Staat und die Region Bretagne wurde das Kraftwerk Landivisiau am 31. März 2022 in Betrieb genommen. Ziel dieses Projektes war es, die Bereitstellung von Strom für die schöne Region Bretagne zu gewährleisten, deren Stromverbrauch sich seit 2010 verdoppelt hat.

Die mit dem Bau dieses erdgasbetriebenen 450 MW-Kombikraftwerks beauftragte Firma SIEMENS hat die Firma AXIMA mit den Arbeiten der Dach- und Wandverkleidungen der Gebäude des Standortes betraut. David und Walid sind als agap2-Berater im Auftrag von AXIMA tätig.

Eine führende Rolle für David, Projektleiter Bauarbeiten und Berater agap2.

David führt seit 12 Jahren Beratungsaufträge im Bereich Engineering für die Planung, OPC oder als Projektleiter durch. David ist seit 2014 bei „Agap“ und arbeitet seit fast 2 Jahren als Projektleiter Bauarbeiten an diesem Bauprojekt des erdgasbetriebenen Kombikraftwerks. Die Rolle eines Projektleiters für Bauarbeiten ist es, alle Eingriffe auf der Baustelle vorzubereiten und zu steuern, von der Planungsphase bis zur Ausführung, und dabei die finanztechnischen und logistischen Vorgaben einzuhalten.

Als Projektleiter Bauarbeiten Gebäudehülle war ich für die Leitung des Konstruktionsbüros, das Management der Finanzen und des Materials des Projektes, die Nachverfolgung des Arbeitsfortschritts und das Management der Teams der Fassadenbauer und Dachdecker vor Ort verantwortlich, an einem Standort, an dem bis zu 1500 Personen aus über 200 Unternehmen gleichzeitig tätig waren.

Eine operative und fachliche Perspektive für Walid, Bauleiter und Berater agap2.

Walid, der seit zwei Jahren bei agap2 ist, arbeitet an diesem Projekt seit 2020 als Bauleiter, nach einer 7-jährigen Erfahrung in diesem Beruf. In der Baubranche ist die Aufgabe des Bauleiters (oder der Bauleiterin) die Planung, Organisation und Kontrolle der Baustellen.

Meine Aufgabe als Bauleiter ist es, für die ordnungsgemäße Ausführung der Arbeiten zu sorgen, und dabei die Qualität der Ausführung sowie den Arbeitsfortschritt auf den Baustellen zu kontrollieren.

Besondere Konditionen für dieses 22 000 m²-Bauvorhaben

Die Abteilung Gebäudehülle von AXIMA war mit der Ausführung aller Arbeiten der Dach- und Wandverkleidungen des Standortes betraut. David erklärt, dass „diese im Herbst 2020 begonnenen Bauarbeiten eine 22 000 m² große Fläche betreffen und unter den speziellen Bedingungen der Offshore-Projekte durchgeführt wurden, wobei die Einsatzkräfte vor Ort und die Auftraggeber überwiegend aus dem Ausland kamen. Zahlreiche Spezifikationen bezüglich der geltenden Vorschriften, die Projektplanung sowie die Verfolgung der Bauarbeiten im Rahmen der Ausführung. Eine echte Herausforderung! “

Ein 450-Millionen-Euro-Projekt mit zahlreichen Hindernissen

2010 wurde der Bau eines Kraftwerks im Nordwesten des Departements Finistère beschlossen. Die ursprünglich für 2016 geplante Fertigstellung wurde aufgrund eines heftigen Widerstandes seitens von Vereinen und Anwohnern der Region mehrfach verzögert. Ob Demonstrationen (2012), eine nicht genehmigte Rave Party (2018) oder eine geschützte Schneckenart in Quimper (2018), das Projekt wurde vor dem Beginn der Bauarbeiten 2019 mehrfach verschoben.

Eine umwelttechnische Herausforderung.

Ein Kraftwerk, das eine „sauberere“ Energie produziert

Das Kraftwerk Landivisiau ist ein erdgasbetriebenes Kombikraftwerk, die mit einer Gasturbine und einer Dampfturbine funktionieren, mit dem Ziel, Strom zu produzieren. Diese Technologie gilt als umweltfreundlicher, da ihr CO2-Ausstoß dreimal geringer ist, als der eines mit Kohle oder Erdöl betriebenen Kraftwerks.

Ein ergasbetriebenes Kombikraftwerk ist laut der EU die beste verfügbare Technik

Die Europäische Union hat die Technologie des erdgasbetriebenen Kombikraftwerks zu einer der umweltfreundlichsten verfügbaren Techniken erklärt. Dank dieser Technologie werden im Vergleich zu anderen Kraftwerken, welche den Energiebedarf der Bretagne abdecken können, weniger Schadstoffe ausgestoßen.